Equinor räumt Verschüttung auf den Bahamas auf

8 September 2019
Satellitenbild nach dem Einschlag des Hurrikans Dorian auf dem Ölterminal South Riding Point auf Grand Bahama Island. Der rote Umriss kennzeichnet den Schwadenbereich der Ölpest. 0,5 km² und ca. 1,3 km lang. (Foto: ESA Sentinel-2-Satellit)
Satellitenbild nach dem Einschlag des Hurrikans Dorian auf dem Ölterminal South Riding Point auf Grand Bahama Island. Der rote Umriss kennzeichnet den Schwadenbereich der Ölpest. 0,5 km² und ca. 1,3 km lang. (Foto: ESA Sentinel-2-Satellit)

Equinor wird die Ölpest an Land beseitigen, die diese Woche in seinem Lagerterminal auf den Bahamas nach dem Hurrikan Dorian entdeckt wurde, teilte das norwegische Energieunternehmen am Sonntag mit.

Zur Vorbereitung auf den Hurrikan stellte Equinor am 31. August den Betrieb am South Riding Point-Terminal ein und keiner seiner Mitarbeiter war während des Sturms vor Ort.

"Basierend auf aktuellen visuellen Bewertungen gibt es keine Hinweise auf anhaltende Öllecks aus den Tanks oder auf Ölverschmutzungen vom Terminal zum Meer oder zu den Stränden", so Equinors Aussage.

"Weitere Untersuchungen werden durchgeführt, um die vollständigen Auswirkungen der Freisetzung zu beurteilen."

Auf der Website des Unternehmens heißt es, dass das Terminal auf Grand Bahama ein Schlüsselgeschäft ist, mit dem die Markt- und Handelsposition des Unternehmens in der Karibikregion gestärkt werden soll.

"Die Situation ist komplex und herausfordernd, da Schäden an der Infrastruktur den Fortschritt bei den Hilfs- und Reaktionsbemühungen behindern", sagte Equinor und fügte hinzu, dass die Größe der Verschüttung noch nicht bestimmt worden sei. (Berichterstattung von Victoria Klesty Schnitt von David Goodman)