Lukoil und Eni unterzeichnen Vereinbarung über Mexiko-Projekte

6 November 2018
Eni-Zentrale in Rom (Foto: Eni)
Eni-Zentrale in Rom (Foto: Eni)

Der russische Ölproduzent Lukoil hat mit dem italienischen Eni ein Farm-Out-Abkommen über die Blöcke 10, 12 und 14 in den flachen Gewässern Mexikos unterzeichnet.

Lukoil wird Eni 40 Prozent in Block 12 zuweisen und die restlichen 60 Prozent als Projektbetreiber behalten.

Im Gegenzug wird Eni in den Blöcken 10 und 14 20 Prozent an Lukoil abgeben und bleibt Betreiber beider Projekte.

Die neuen Gemeinschaftsunternehmen werden wie folgt aussehen:

  • Block 10 - Eni 80 Prozent (Betreiber), Lukoil 20 Prozent
  • Block 12 - Lukoil 60 Prozent (Betreiber), Eni 40 Prozent
  • Block 14 - Eni 40 Prozent (Betreiber), Citla 40 Prozent und Lukoil 20 Prozent

Der Deal steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der National Hydrocarbons Commission von Mexiko.

Die Blöcke 10, 12 und 14 befinden sich im Sureste-Becken in den flachen Gewässern des Golfs von Mexiko. Lukoil und Eni erhielten 2017 die Lizenzen für die Blöcke im Ergebnis der Lizenzrunde 2.1.

Im März 2018 erhielten Lukoil und Eni die Rechte an Block 28 im Sureste-Becken als Ergebnis der Lizenzrunde 3.1. Lukoil erhielt einen Anteil von 25 Prozent, während Eni 75 Prozent erhielt und der Betreiber des Projekts wurde.

Kategorien: Offshore-Energie, Verträge